. JAIME DE LA GRACIA
 
Manizales, Kolumbien, 1957. Er hat veröffentlicht: Träume des Wiegens und des Gesangs, 1987. Eröffnungswort, 1994. Zerstreute Gedichte, 1997. Dieser Frühling ist wenig ernst zu nehmen, 1998.
Die Oper der verrückten Jahre/Gedicht zur Entwaffnung/1996. Die Wölfe vollbringen Wunder, Roman, 1999

Die Gedichte des Was - Sie - Sagen - Werden
 
Ich bin derjenige, der dich antrifft,
Versteckt im winzigen, feinen Wort,
Hinter der Ecke, wo gehurt wird,
Mit der Gewißheit, daß du es bist,
Ich bin derjenige, der mit dem Gesang des Regens handelt,
Derjenige, der die ausgeglichene und
einfache Frau liebt,
Derjenige, der sich dem Ausruhen in dir hingibt,
Derjenige, der die Schönheit durch einen
Überfall erobert
Ohne Bedenken wegen der Anstrengung der Aufgabe,
Aktion wie von Komandos,
Die mit dem Scheitern rechnen,
Den Feind zeichnen, um ihn zu besiegen,
Den Pfeil abschießén, um die Beute zu verletzen,
Den Zorn heilen, indem man ihn zum Gesang erhebt,
Zum Ende des Films Komischer Wein
Die Sehnsucht nach der Jagd
Des im Gebirge wohnenden Wilden und mächtigen Tieres,
Das sich deinem Zauber ergibt
Einer Bezaubernden
Hochgelehrte und gewaltige Poesie.

 
Die Gedichte von dem,
Was sie Sagen Werden
 
A+B=C immer,daß
A+B sich im Ruhezustand befinden.
Übersetzung: Konradin Grossmann
 
Café Berlín°2